Die systemische Aufstellung gibt es in so vielen verschiedenen Variationen und mit diversen methodischen Ansätzen. Für mich ist es schwer diese Gestalt-Arbeit in Worten zu fassen. Deshalb versuche ich hier nicht meine Methoden zu erklären, sondern erzähle, was ich damit bewirken möchte. 

Mir ist es ein Herzensanliegen mit der systemischen Aufstellung, die Menschen bei ihrer Selbstfindung zu begleiten und ihre Wahrnehmungsgabe zu fördern. Mein Handeln als systemische Aufstellungsleiterin gestalte ich immer dem Anliegen bzw. dem Klienten entsprechend, wie auch stets auf eine sehr bodenständige und achtsame Weise. 

Einfach zu «spüren & zu fühlen» bekommt in der heutigen Zeit immer weniger Aufmerksamkeit. Dabei ist es so wichtig, um unser Selbst zu verstehen und zu begreiffen.

Jeder Mensch möchte sich gut fühlen. Dieses gute Gefühl, ich nennen es «die Süsse des Lebens», ist das Geburtsrecht jedes Menschen. Diese «Süsse» ist nicht nur süss, sie beinhaltet auch Bitteres. Alles gehört zum Leben. Mit der «Süsse» ist das friedvolle Gefühl gemeint, welches entsteht, wenn man an seinem Platz angekommen ist und im Vertrauen wie auch Bewusstsein alles was IST mit einem «JA» im Leben integrieren kann. Das lässt einem Kraft schöpfen, dort wo vorher Schwere war und öffnet den Raum für neue Perspektiven und Möglichkeiten. Ab diesem Moment ist Wandlung möglich und man wird zum Gestalter des eigenen Lebens.

Mit der systemischen Aufstellungsarbeit möchte ich die Menschen unterstützen genau dieses Gefühl von «Süsse» wieder in sich zu entdecken. Denn irgendwo, auch wenn noch so still und unauffällig, verbirgt sich dieses Gefühl der Süsse in einem selbst.

Oftmals scheint einem dieses Gefühl fremd oder unerreichbar, da man sich bisher nur mit der «Schwere» befasst hat, welche einem im Leben begegnet ist. Schicksalsschläge, systemische Verstrickungen oder auch prägende Muster können einem davon abhalten dieses Gefühl wahrzunehmen und davon zu schöpfen. Mit einer Aufstellung, also dem Aufzeigen des inneren Bildes und dem geschehen lassen von heilenden Bewegungen im Feld, bewegt die Kraft des Lebensstroms, das Leben selbst. Die Kraft darf vorwärts fliessen, anstatt immer weiter um die geschehen Schicksale, die systemischen Verstrickungen oder die prägenden Muster zu kreisen.

Jede Aufstellung ist anders. Manchmal wird diese «Süsse» ganz deutlich spürbar, manchmal erfährt man sie als einen Hoffnungsschimmer. Doch jede Aufstellung ist ein weiterer kleiner oder grosser Schritt in ein selbstbestimmtes und freudvolles Leben.

Ich begleite und unterstütze die Klienten und Stellvertreter achtsam und intuitiv. Lösungsorientiere Impulse werden durch das Verräuchern von Pflanzen oder homöopathischen Mitteln gesetzt. Manchmal werden auch zusammen Sätze formuliert. Wichtig ist aber, dass der Klient bzw. die Stellvertreter immer selber nachspüren, was gerade stimmig ist.

Für diese Arbeit stellen sich Menschen dienend als Stellvertreter zur Verfügung. Dabei übernehmen sie eine jeweilige Rolle innerhalb des aufgestellten Themas. Diese Aufgabe ist jedoch immer freiwillig. Das innere Bild kommt durch die Wahrnehmungen der Stellvertreter zum Ausdruck. Diese Art der Aufstellung bietet dem Klienten die Möglichkeit sein Thema von «Aussen» zu betrachten, Gefühle zuzulassen und zu sehen «was ist» ohne sich dabei vom eigenen Verstand dirigieren zu lassen. Auch die Stellvertreter profitieren von solchen Aufstellungen. Sie schulen dabei ihre Aufmerksamkeit und Feinfühligkeit. Das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung wird gestärkt. Sie lernen zu unterscheiden welche Gefühle übernommen sind und welches die eigenen sind. Diese Erfahrung kann jeder Stellvertreter in seinen eigenen Alltag integrieren. 

 Ich arbeite mit dem « Unwissen» der Stellvertreter. Das heisst die Stellvertreter können sich gänzlich auf ihre Wahrnehmung verlassen ohne dabei von der erzählten Vorgeschichte, voreingenommen zu sein.

Berufliche ebenso wie private oder familiäre Themen können Anlass zu einer Aufstellung geben. Nicht nur Familiensysteme oder persönlich individuelle Themen können durch die systemische Aufstellungsarbeit eine neue heilsame Ordnung erfahren.
Auch bei Haussystemen  (ein Haus kann nicht verkauft werden, „seit wir in diesem Haus wohnen, geht es uns nicht gut" etc…) setzt die Arbeit überzeugende Impulse. siehe :
rituelle Hausräucherung

Regelmässig finden Aufstellungsseminare statt, bei denen man seine eigenen Themen in Gruppen aufstellen kann. Siehe : Kurse/Seminare -> Aufstellungs-Erlebnisseminar

Manche Menschen schätzen es ihre persönlichen Themen in einem vertrauten und geschlossenen Umfeld anzugehen. Dafür eignet sich die systemische Aufstellung im Einzelsetting. Siehe: Praxis ->Aufstellung im Einzelsetting



Ich arbeite unter anderem nach der ATMAWorks Methode,  welche der klassischen systemischen Arbeit  zwar ähnelt, sich aber doch in einem wichtigen Punkt unterscheidet:

sie verwendet homöopathische Arzneien und Pflanzen, um eine blockierte Dynamik im systemischen Feld zur Lösung zu führen

Der Rauch als Energieträger

Die systemische Arbeit kann durch das Verräuchern von Pflanzen und homöopathischen Arzneien deutlich unterstützt werden. Rauch ist ein starker Informationsträger.  Die Pflanzen und Mittel werden so gewählt, dass sie dem blockierten Thema im System wiederspiegeln (homöopathisches Ähnlichkeitsprinzip + Miasma-Lehre ) . Durch die Feuerkräfte, also durch das Verräuchern einer Pflanze oder eines Globulis schlüsselt sich die darin enthaltene Information so nuanciert auf, dass sie mühelos vom Feld ,,gelesen" werden kann und eine heilende Rückerinnerung stattfindet. Das System erinnert sich an die ursprüngliche Ordnung/Ausgeglichenheit und das im Feld gebundene Thema kann sich nun nachhaltig wandeln. 

Der Rauch gezielt ausgewählter Pflanzen und homöopathischer Arzneimittel:

unterstützt die lösenden Bewegungen im systemischen Feld,

führt blockierte Bewegungen und festgefahrene Muster in eine heilende Ordnung,

vertieft systemische Lösungen und wirkt heilend bis weit in die Ahnenreihe hinein